VoIP im Einsatz: Ab zur Waschanlage, Auto!

geschrieben von Alexander Kales, 790 Views

1982 fuhr er das erste Mal über den Bildschirm: der Wunderwagen, der heimliche Star der Fernsehserie „Knight Rider“, der beste Freund von David Hasselhoff: K.I.T.T. Damals, in den 80ern, staunten Millionen von Fernsehzuschauern über das Superauto. Jetzt, fast 25 Jahre nach der Fernsehserie sollen Fahrzeuge wie K.I.T.T nicht mehr nur über Mattscheibe düsen, sondern auch auf den Straßen – das versprechen zumindest die Automobilhersteller.

Ja, die Autos der Zukunft! Natürlich, sie können keine 350 Kilometer in der Stunde fahren und gewaltige Hindernisse spielend leicht überspringen. Aber sprechen, das werden sie. Und – noch viel wichtiger – den Fahrer verstehen. Die Technik dafür ist ausgereift. Der tatsächliche Einsatz ist lediglich eine Frage des Geldes. In der Mittelklasse beschränkt sich die automobile Kommunikation deswegen ausschließlich aufs Sprechen. Der fürsorgliche Wagen ermahnt den Fahrer, sich anzuschnallen. Wenn es draußen glatt ist, warnt die Computerstimme eindringlich. Ist der Tank leer, schlägt das Auto rechtzeitig Alarm.

Die Oberklasse hat da schon mehr zu bieten. Hier gibt es mobile Office-Systeme, die dem Fahrer E-Mails vorlesen und ihm helfen, seine Kontakte und Termine zu verwalten. Das Beste: Dazu muss der Manager im Hightech-Auto nicht mal die Hand vom Steuer nehmen. Hinter solchen komplexen Systemen steckt meist eine leistungsfähige VoiceXLM-Programmierung. Diese Technik ermöglicht es computergenerierte Sprache auszugeben und gesprochene Sprache in Computerdaten umzuwandeln. Kurzum: Sie erlaubt eine Mensch-Maschine-Kommunikation, die so clever ist wie die zwischen David Hasselhoff und seinem K.I.T.T.

Wie vielversprechend die VoiceXLM-Technik für die Automobilbranche ist, zeigt die unermüdliche Forschung. Die Autobauer werkeln an der sprachgesteuerten Bedienungsanleitung. Das Navigationsssystem der Zukunft kennt nicht nur den Weg, sondern auch Staus und Engpässe im Feierabendverkehr. Ebenfalls in der Planung: Klimaanlage und Fensterheber, die sich per Zuruf steuern lassen. Dabei ist die kommunikative Karre nicht nur gut für den Komfort, sondern auch für die Sicherheit. Das Auto während der Fahrt zu bedienen und sich dabei noch auf den Verkehr zu konzentrieren, ist gar nicht so einfach. Sprachsteuerung sorgt dafür, dass die Hände nicht mehr an der Klimaanlage drehen, sondern da sind, wo sie hingehören: ans Lenkrad.

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