Aktuelle News: Das Bandbreiten-Bier-Bundle
geschrieben von Alexander Kales, 1298 Views
Wie IP-Provider ihre Angebote dem Massenmarkt schmackhaft machen
Dass Voice-over-IP immer beliebter ist, lässt sich einerseits an den nackten Zahlen messen: Der Provider 1&1 schaltete im Dezember die 1.000.000 IP-Telefonnummer frei; die Forschungsgruppe Wahlen ermittelte im Internet-Strukturbericht für das vierte Quartal 2005, dass immerhin 10 Prozent der Bundesbürger übers weltweite Datennetz telefoniert. Besonders deutlich wird die Beliebtheit der günstigen IP-Telefonie aber auch beim Blick in den Blätterwald am Zeitungskiosk.
Voice-over-IP ist längst nicht mehr nur ein Thema für Fachmagazine wie Connect, Chip oder PC Welt, sondern ebenso für Publikumszeitschriften und Tageszeitungen. Die Bahn-Kundenzeitschrift „mobil“ erklärte ihren Lesern jüngst, was es mit dem IP-Telefonieren auf sich hat. Das renommierte Manager Magazin stellte ein neues VoIP-Handy vor, in der Zeit gab’s eine waschechte Erlebnisreportage und die Kölnische Rundschau nahm die VoIP-Technik in ihre „Handytrends 2006“ auf.
Ein Grund für das wachsende Medien-Interesse ist, dass die Hersteller den VoIP-Hightech ganz selbstverständlich vermarkten. Nicht als Freakprodukte, sondern als alltägliche Gebrauchsgegenstände für jedermann. So legte Philips seinem „VoIP-Starterpaket“ für Kleinunternehmen und Mittelständler gleich noch die PerfectDraft-Zapfanlage für die nächste Betriebsfeier bei. Andere Provider machen den Kunden ihre Internet-Telefonie-Angebote mit Fluggutscheinen oder Kinotickets schmackhaft. Richtige IT-Profis werden da die Nase rümpfen – aber für die Massenkompatibilität der VoIP-Technik sind solche Aktionen gerade richtig.
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