VoIP Voice over IP: Tipps zur VoIP-Anbieter Auswahl
geschrieben von ASNetworks GmbH, 229 Views
Je nach den persönlichen Bedürfnissen sollte einige grundlegende Punkte bei der Auswahl des Providers beachtet werden. Dazu ist es notwendig, die eigenen Gewohnheiten genauer zu betrachten und sich bereits vorab über die vorhandenen Möglichkeiten zu informieren, da die Provider sehr unterschiedliche technische Lösungen anbieten.
Bekannte Features aus dem Festnetz
Bekannte und gern genutzte Funktionen aus dem Festnetz wie Makeln, Rufnummer-Übertragung und Anklopfen werden nicht von allen Anbietern unterstützt. Wer aus dem
Festnetz diese Funktionen gewöhnt ist, sollte versuchen einen Anbieter zu finden, der sie auch bei der Internet-Telefonie anbieten kann. Teilweise kann auch die eigene Hardware einige Funktionen nutzbar machen, doch dies muss im Einzelfall geprüft werden.
Die Rufnummern-Mitnahme
Auch die Möglichkeit der Rufnummern-Mitnahme wird nicht von allen Providern angeboten. In manchen Fällen kann eine komplette Übertragung des Festnetzanschlusses erfolgen, wobei zu beachten ist, dass die bestehende Internetleitung damit automatisch gekappt wird. Auch eine Nutzung der gleichen Nummer im Festnetz und bei der Internettelefonie ist möglich, allerdings sind dafür zwei Endgeräte notwendig, da Festnetz-Nutzer nur eine normale Telefonverbindung herstellen können.
Der Notruf bei Voice over IP
Generell kann ein Notruf über VoIP nur nach vorheriger Festlegung des Standortes abgesetzt werden, was über das jeweilige Kundenportal erfolgen muss. Der Notruf ist für die nomadische Nutzung noch nicht ausgelegt, da die technischen Voraussetzungen dafür noch nicht gegeben sind.
Verbindungen in andere Netze
Grundsätzlich sind per VoIP nur netzinterne Gespräche möglich. Einige Provider haben eine Weiterleitungs-Vereinbarung, die ein netzübergreifendes Telefonieren möglich macht. An der der technischen Umsetzung fester Standards wird derzeit noch gearbeitet.
Die Sip-Standards
Das Session Initiation Protocol ist der Standard, der sich für die Internet-Telefonie durchgesetzt hat. Dabei nutzt das Protokoll zum Teil die Programmiersprache HTML und das E-Mail-Übertragungsformat. Ein interessanter Zusatz beim Sip ist die Möglichkeit, jedem Nutzer eine persönliche Sip-Adresse zuzuteilen. Anstelle einer langen Rufnummer kann der Teilnehmer seinen Namen registrieren lassen und Anrufer geben auf dem Nummernblock ihres Telefons nun nur noch den Namen ein, um eine Verbindung aufzubauen.
» Artikel drucken
» Themenbereich VoIP Voice over IP
» Artikel Bereich Start