IP-Telefonie: Viel Fon für wenig Geld

geschrieben von Alexander Kales, 1035 Views

Beim Telefonieren kräftig sparen? Das geht mit Billig-Vorwahlen ganz gut. Noch mehr Geld im Portemonnaie hat, wer IP-Telefonie nutzt. Ortsgespräche kosten da - je nach Anbieter - lediglich einen Cent in der Minute, fürs Telefonieren quer durch Deutschland wird gleichviel bezahlt. Das Gespräch vom IP-Telefon aufs Handy liegt mit knappen 19 Cent pro Minute ebenfalls meilenweit hinter der Festnetz-Konkurrenz. Doch warum ist Voice-over-IP eigentlich so supergünstig?

Der Trick ist die Technik: Die Daten werden beim Anrufer digitalisiert und als kleine Pakete über ein Datennetzwerk - fast immer ist es das Internet - verschickt. Erst kurz vor dem Empfänger-Anschluss werden die Daten in die eigentliche Telefonleitung eingespielt. Und je kürzer der Festnetzweg, desto geringer auch die Telefongebühren.

Das erklärt auch, warum Auslandsgespräche mit VoIP so unverschämt günstig sind: Das Telefonat von Deutschland nach Kanada läuft fast ausschließlich übers weltweite Datennetz - und kostet deswegen - abhängig vom Anbieter - gerade mal 2,2 Cent in der Minute. Ein klassisches Festnetz-Gespräch über den Atlantik kostet gut 10 Cent mehr.

Auch wenn IP-Telefonieren generell günstiger ist: Vergleichen der einzelnen Anbieter lohnt sich. Manche VoIP-Provider verlangen eine Grundgebühr, andere locken mit monatlichen Freiminuten. Auch in punkto Zusatzdienste sind die Unterschiede zwischen den Providern groß: Einige Anbieter liefern neben der Leitung sogar einen virtuellen Anrufbeantworter oder ein vollwertiges IP-Telefon.

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