IP-Telefonie: Zwei Standorte, ein Ortstarif

geschrieben von Alexander Kales, 657 Views

Wie besonders Unternehmen mit Voice over IP kräftig sparen können.

Ohne Kabel läuft’s nicht: Selbst kleine Unternehmen sind heutzutage vernetzt. Intern, aber auch extern mit dem weltweiten Datennetz, dem Internet. Damit ist sie schon geschaffen, die Grundlage für den Einsatz der modernen VoIP-Technik. Umso erstaunlicher, dass sich immer noch viele Kleinunternehmen, Mittelständler und Großkonzerne fest ans Kupferkabel klammern. Sie betreiben analoge Telefonsysteme oder ISDN-Netze – und dabei könnten sie doch mit dem Umstieg auf digitale Gespräche ordentlich Gebühren sparen.

Man mag es kaum glauben: In Zeiten, in denen selbst Privatanwender schon ganz selbstverständlich über die Datennetze plaudern, hat Voice over IP bei den Unternehmen noch keinen Siegeszug antreten können. Die Skepsis ist groß gegenüber den Telefonen, die nicht in die klassische Buchse gestöpselt werden, sondern ins Netzwerk. Dennoch gibt man sich bei den großen Providern optimistisch: Über kurz oder lang werde die VoIP-Technik auch das geschäftliche Telefonieren revolutionieren. Und so wird es auch sein.

Denn besonders – wenn auch nicht nur – des Preises wegen ist die Technik für Firmen interessant. Insbesondere für solche mit mehreren Standorten. Dann müssen Stammsitz und Filialen lediglich per Datenleitung verbunden werden – und schon telefonieren die Mitarbeiter des Haupthauses mit denen im Umland zum Nulltarif. Das Beste am IP-Telefonnetz: Gespräche ins Ortsnetz der Filiale können auch vom entfernten Hauptsitz aus zum Ortstarif geführt werden. Und umgekehrt. Denn zwischen den beiden Standorten verläuft das Gespräch über firmeneigene Netzwerk. Erst danach wird das Gespräch vom Router ins klassische Telefonnetz umgeleitet. Denn das spart Geld. Richtig viel Geld.

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